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Für Hubschrauber-Lufttaxis und VIP-Dienste gemacht
Wer Hubschrauber im Lufttaxi- und VIP-Verkehr betreibt, braucht vor allem eines: die richtige Maschine in kürzester Zeit vor dem Tor. Genau das leistet der Carousel-Hangar. Die gewünschte Maschine wird mit der elektrischen Drehplattform in Längsachse vor das Tor gedreht und gerade herausgezogen, ohne dass ein anderes Luftfahrzeug bewegt werden muss. Rangierwege und das Risiko von Rangierschäden an Rotorblättern und Heckauslegern entfallen.
Mit einer lichten Torbreite von ca. 13,80 m, einer lichten Höhe von ca. 4,65 m und einer Plattform von ca. 24 m Durchmesser nimmt der Hangar die gängigen leichten und mittleren Hubschrauber des Metropolverkehrs auf. Tor und verstärkte Stellplätze wurden ursprünglich für leichte Geschäftsreiseflugzeuge bemessen. Die zwei verstärkten Stellplätze tragen bis 5,7 t Höchstabflugmasse (MTOW). Das genügt für zweimotorige Hubschrauber wie H135, H145 oder AW109. Die übrigen Stellplätze lassen sich mit leichteren Hubschraubern oder Flugzeugen der allgemeinen Luftfahrt belegen, sodass der Hangar auch gemischt und an mehrere Halter vermietet betrieben werden kann.
Hubschrauber für Lufttaxi, VIP- und Shuttleverkehr
| Muster | Rotordurchmesser | Höhe | MTOW | Stellplatz |
|---|---|---|---|---|
| Airbus H145 (zweimotorig) | ca. 11,0 m | ca. 4,0 m | ca. 3,7–3,8 t | verstärkt |
| Airbus H135 / EC135 (zweimotorig) | ca. 10,2–10,4 m | ca. 3,4–3,9 m | ca. 2,8–3,0 t | verstärkt |
| Leonardo AW109 (zweimotorig) | ca. 10,8–11,0 m | ca. 3,5 m | ca. 3,0–3,2 t | verstärkt |
| Bell 429 (zweimotorig) | ca. 11,0 m | ca. 4,0 m | ca. 3,2 t | verstärkt |
| Bell 407 | ca. 10,7 m | ca. 3,6 m | ca. 2,3 t | verstärkt |
| Airbus H125 | ca. 10,7 m | ca. 3,1–3,3 m | ca. 2,25–2,37 t | verstärkt |
| Bell 505 Jet Ranger X | ca. 11,3 m | ca. 3,3 m | ca. 1,7 t | Regel |
| Bell 206 JetRanger | ca. 10,2 m | ca. 2,9 m | ca. 1,45 t | Regel |
| Robinson R66 | ca. 10,1 m | ca. 3,5 m | ca. 1,23 t | Regel |
| Robinson R44 | ca. 10,1 m | ca. 3,3 m | ca. 1,13 t | Regel · mehrere Einheiten gleichzeitig möglich |
Ein typischer Lufttaxi-Betrieb stellt zwei zweimotorige Maschinen auf die verstärkten Plätze und ergänzt leichte Einmots für Zubringer-, Schulungs- oder Rundflüge. Auch kompakte eVTOL-Luftfahrzeuge der kommenden Generation kommen in Betracht, sofern sie innerhalb der Planungsgrenzen bleiben; sie sind im Einzelfall zu prüfen.
Die Drehplattform löst ein Platzproblem
In rechteckigen Hangars stehen Flugzeuge hintereinander. Wer die Maschine in der hinteren Reihe braucht, bewegt zuerst die davor. Jedes Umsetzen auf engem Raum birgt das Risiko von Rangierschäden an Tragflächen und Leitwerken – im Fliegerjargon „Hangar Rash“.
Im Carousel-Hangar dreht sich stattdessen der gesamte Boden. Die gewünschte Maschine wird vor das Tor gedreht und ausgerollt, die übrigen bleiben unberührt stehen.
Auch die Flächennutzung spricht für das Konzept. Bei rund 490 m² Grundfläche und 6 bis 8 Stellplätzen ergeben sich rechnerisch etwa 61 bis 82 m² je Stellplatz. Möglich ist das durch die Schachtelung: Hoch- und Tiefdecker stehen mit überlappenden Tragflächen, weil keine Maschine an einer anderen vorbeigeschoben werden muss.


Turboprops, Zweimots und allgemeine Luftfahrt
Für die übrigen Stellplätze eignen sich gängige ein- und zweimotorige Muster. Hoch- und Tiefdecker werden abwechselnd geschachtelt, die Tragflächen überlappen sich. Die Aufnahmen in diesem Beitrag zeigen diese Schachtelung aus Tief- und Hochdeckern auf der Plattform.
| Muster | Spannweite | Höhe | MTOW | Stellplatz |
|---|---|---|---|---|
| Daher TBM 960 (Turboprop) | ca. 12,8 m | ca. 4,34 m | ca. 3,35 t | verstärkt |
| Cirrus SF50 Vision Jet | ca. 11,8 m | ca. 3,3 m | ca. 2,7–2,8 t | verstärkt |
| Beechcraft Baron G58 (zweimotorig) | ca. 11,5 m | ca. 3,0 m | ca. 2,5 t | verstärkt |
| Piper PA-34 Seneca V (zweimotorig) | ca. 11,9 m | ca. 3,0 m | ca. 2,2 t | verstärkt |
| Piper PA-32 Saratoga | ca. 11,0 m | ca. 2,6 m | ca. 1,6 t | Regel |
| Piper PA-28 Cherokee / Archer / Arrow | ca. 9,1–10,8 m | ca. 2,2–2,4 m | ca. 1,0–1,25 t | Regel |
| Cessna 152 / 172 / 182 | ca. 10,2–11,0 m | ca. 2,6–2,8 m | ca. 0,76–1,41 t | Regel |
| Cirrus SR20 / SR22 / SR22T | ca. 11,7 m | ca. 2,7 m | ca. 1,4–1,6 t | Regel |
| Diamond DA40 | ca. 11,6–11,9 m | ca. 2,0 m | ca. 1,2–1,3 t | Regel |
| Tecnam P2006T (zweimotorig) | ca. 11,4 m | ca. 2,5 m | ca. 1,23 t | Regel |

Tordurchfahrt: Maße und Einordnung
Das zweiflügelige, halbrunde Schiebetor wird von Hand bedient. Die lichte Durchfahrt misst ca. 13,80 m in der Breite und ca. 4,65 m in der Höhe bis Unterkante Tor. Im Tor sind sechs Lichtplatten eingebaut, je drei pro Torflügel.
Für die Eignung eines Flugzeugmusters zählen die Spannweite gegenüber der lichten Breite und die Leitwerkshöhe gegenüber der lichten Höhe – jeweils mit betrieblichen Sicherheitsabständen, denn Reifendruck, Fahrwerkseinfederung und Schwellen verändern die tatsächliche Höhe. Die Eignung ist für jedes Muster einzeln zu prüfen.
Laut Schnitt liegt die Unterkante der Dachbinder auf derselben Höhe wie die Unterkante des Tors. Die lichte Höhe im Innenraum beträgt damit ebenfalls ca. 4,65 m.

| Kriterium | Hangarwert | Planungsgrenze | Begründung |
|---|---|---|---|
| Rotordurchmesser / Spannweite | Tor lichte Breite ca. 13,80 m | ≤ 13,30 m | mind. 25 cm Abstand je Seite beim Ein- und Ausrollen |
| Gesamt- / Leitwerkshöhe | lichte Höhe Tor und Innenraum ca. 4,65 m | ≤ 4,35 m | mind. 30 cm Abstand für Federweg, Transportfahrwerk, Schwellen |
| Aufstellung | Drehplattform Ø ca. 24 m | Belegungsplan je Flottenmix | Anzahl der Stellplätze hängt von den Mustern ab |
| Masse | Regelstellplatz Klasse E · 2 verstärkte Stellplätze | ≤ 2,0 t bzw. ≤ 5,7 t MTOW | laut Konstruktionsunterlagen |
Rotorblätter ausrichten spart Torbreite: Ein Hubschrauber muss nicht mit dem vollen Rotordurchmesser durchs Tor. Werden die Blätter vor dem Ein- und Ausrollen ausgerichtet, sinkt die benötigte Breite deutlich: beim Zweiblattrotor auf die Rumpf- bzw. Kufenbreite, beim Dreiblattrotor auf rund 87 % und beim Vierblattrotor auf rund 71 % des Rotordurchmessers. Die Tabellen oben rechnen trotzdem mit dem vollen Durchmesser und liegen damit auf der sicheren Seite.
Angaben zu Luftfahrzeugen sind ca.-Werte nach Herstellerangaben und können je nach Baureihe, Variante und Ausrüstung abweichen. Die Eignung ist für jedes Luftfahrzeug anhand des Flughandbuchs und der Maße vor Ort einzeln zu prüfen; bei Kufenhubschraubern ist die Lasteinleitung über das Transportfahrwerk in den Plattformbelag zu prüfen. Die Tabelle stellt keine Zulassung oder Freigabe dar. Der Hangar ist ein Unterstellgebäude und ersetzt keinen genehmigten Hubschrauberlande- oder Sonderlandeplatz; Start und Landung am Zielstandort bedürfen der luftrechtlichen Genehmigung.
Technische Daten für Planer und Hallenbauer
Für Architekten, Tragwerksplaner und Hallenbauer folgen die Daten aus den Konstruktionsunterlagen: der Hallenpass, Tragwerk und Hülle, die Drehplattform sowie die Wege für Abbau und Wiederaufbau.
TRS490RHD2490Identifikation
- Objekt-ID
- TRS490RHD2490
- Bezeichnung
- Carousel-Hangar: kreisförmiger Flugzeughangar mit Drehplattform
- Hallenpass-Nr.
- 20261021
- Standort
- wird nach Qualifizierung mitgeteilt
- Vermarktung
- exklusiv über THAL REUSE SYSTEMS
Baujahr und Unterlagen
- Baujahr
- 2017
- Nutzung
- Flugzeughangar, im laufenden Betrieb
- Unterlagen
- bemaßte Ansichten, Schnitte und Konstruktionsunterlagen nach Qualifizierung einsehbar
Abmessungen
- Durchmesser gesamt
- Ø ca. 24,90 m
- Achsmaß Tragwerk
- 24,58 m (lt. Konstruktionszeichnung)
- Grundfläche
- ca. 490 m²
- Traufe / First
- ca. 5,74 m / ca. 7,02 m
- Dach
- Pultdach, ca. 3,0° Neigung
- Tordurchfahrt B × H
- ca. 13,80 m × ca. 4,65 m (UK Tor 4650 mm)
- Lichte Höhe innen
- ca. 4,65 m unter den Dachbindern (lt. Schnitt)
Tragwerk und Hülle
- Bauweise
- Stahlbau, verschraubte Systemkonstruktion, für Demontage und Remontage ausgelegt
- Tragwerk
- Zwei- oder Mehrgelenkrahmen aus Standardwalzprofilen mit Aussteifungsverbänden und Torrahmen
- Korrosionsschutz
- gestrahlt (Reinheitsgrad Sa 2½), mind. 80 µm Grund- und 40 µm Deckbeschichtung nach ISO 12944
- Fertigung
- Toleranzklasse C nach DIN EN ISO 13920, Schweißverfahren E/MAG, Kehlnähte a = 4 mm, Bewertungsgruppe C
- Wand
- Stahltrapezblech 100/275, außen 25 µm Polyester, RAL 9002, mit Zahnlochblech geschlossen
- Dach
- Stahltrapezblech 35/207, außen 25 µm Polyester, RAL 9002, innen Antikondensbeschichtung
- Stahlbau
- blau matt, RAL 5012
- Wärmeschutz
- nicht gedämmt, keine Sandwichpaneele
Drehplattform und Stellplätze
- Drehplattform
- Ø ca. 24 m, elektrische Antriebseinheit
- Aufbau
- radial angeordnete Träger, zwei konzentrische Ringe und zentrale Nabe (lt. Grundriss); Walzprofile mit eingeschweißten Verstärkungen
- Belag
- Fichte 4 cm, Güteklasse II nach Tegernseer Gebräuchen, technisch getrocknet, gehobelt, gefalzt, angefast
- Umfang
- Antriebseinheit, notwendige Rollen, Außenbedienfeld
- Auflagerung
- Ringfundament am Rand, zentraler Betonblock (lt. Schnitt)
- Stellplätze
- 6 bis 8, Flugzeuge der Klasse E
- Verstärkt
- 2 Stellplätze, bis 5,7 t belastbar
Tor und Ausstattung
- Tor
- zweiflügeliges, halbrundes Schiebetor, Handbedienung, Trapezblechbeplankung RAL 9002
- Belichtung
- 6 Lichtplatten im Tor (je 3 pro Torflügel), sonst kein Lichtband
- Tür
- Stahltür ca. 1,00 × 2,12 m, Antipanikschloss nach DIN EN 179
- Entwässerung
- Titanzink, ca. 40 lfm, 2 Fallrohre
- Elektro
- LED-Innen- und Außenbeleuchtung, Notbeleuchtung
Lastannahmen
- Schneelast
- 85 kg/m² (≈ 0,83 kN/m²)
- Windlastzone
- 2
- PV-Reserve
- 15 kg/m²
- Hinweis
- bei höheren Lasten am Zielstandort statische Prüfung erforderlich
Zustand und Konditionen
- Zustand
- guter, gepflegter Originalzustand
- Verfügbarkeit
- ab sofort
- Abbau bis
- spätestens 15.01.2027
- Verkaufsmodell
- ab Fundament; das Fundament verbleibt am Standort
- Preis
- nach Qualifizierung auf Anfrage
Tragwerk und Hülle
Die Stahlkonstruktion ist verschraubt und ausdrücklich für Demontage und Wiederaufbau ausgelegt. Mit rund neun Jahren ist das Tragwerk noch jung.
Das Tragwerk besteht laut Konstruktionszeichnung aus Zwei- oder Mehrgelenkrahmen aus Standardwalzprofilen, ergänzt durch Aussteifungsverbände und Torrahmen. Die Bauteile sind werkseitig gefertigt, gestrahlt (Sa 2½) und nach ISO 12944 beschichtet. Montiert wird verschraubt.
Das Dach ist ein Pultdach mit ca. 3,0° Neigung; die Traufe liegt bei ca. 5,74 m, der First bei ca. 7,02 m. Die Hülle besteht aus einschaligem Stahltrapezblech in RAL 9002, das Tragwerk ist blau (RAL 5012). Der Hangar ist nicht gedämmt; die Dacheindeckung hat innen eine Antikondensbeschichtung, die Tropfenbildung verringert.
Die Statik beruht auf folgenden Lastannahmen: Schneelast 85 kg/m² (rund 0,83 kN/m²), Windlastzone 2 und eine Reserve von 15 kg/m² für Photovoltaik. Für Standorte mit höheren Lasten ist eine statische Prüfung erforderlich.


Drehplattform und Stellplätze
Die Drehplattform hat einen Durchmesser von ca. 24 m. Laut Grundriss besteht sie aus radial angeordneten Trägern, zwei konzentrischen Ringen und einer zentralen Nabe – Walzprofile mit eingeschweißten Verstärkungen, gestrahlt und beschichtet.
Der Belag ist 4 cm starkes Fichtenholz der Güteklasse II nach Tegernseer Gebräuchen, technisch getrocknet, gehobelt, gefalzt und angefast. Zum Umfang gehören die elektrische Antriebseinheit, die notwendigen Rollen und ein Außenbedienfeld.
Die Plattform ist für 6 bis 8 Flugzeuge der Klasse E (einmotorige Flugzeuge bis 2.000 kg Höchstabflugmasse) ausgelegt. Zwei Stellplätze sind verstärkt und bis 5,7 t belastbar. Am Rand stützt sich die Plattform auf dem Ringfundament ab, in der Mitte auf einem zentralen Betonblock.

Umzug und Wiederaufbau
Verkauft wird der Hangar ab Fundament: Das bestehende Ringfundament verbleibt am Standort und gehört nicht zum Kaufgegenstand. Für Abbau, Transport und Wiederaufbau gibt es drei übliche Wege; beauftragt wird jeweils direkt durch den Käufer:
- Schlüsselfertig durch den Systemanbieter: Ingenieurleistungen bis zur Baugenehmigung, Fundamentplanung und -bau, Demontage, Transport und Wiederaufbau mit Gewährleistung aus einer Hand. Den Kontakt stellt THAL REUSE SYSTEMS nach Qualifizierung her.
- Systemanbieter mit Eigenleistungen: wie oben, jedoch Bauantrag und Fundamentbau in Eigenregie oder durch örtliche Betriebe. Für das Ringfundament lässt sich eine Fundamentschalung mieten – so entstand auch das bestehende Fundament.
- Kompletter Eigenumzug: Demontage, Transport und Wiederaufbau in eigener Regie oder durch einen Fachbetrieb. Auf Wunsch vermitteln wir den Kontakt zu einem mit der Konstruktion vertrauten Hallenbauer.
Statik, Fundament und Genehmigungsfähigkeit am neuen Standort sind vom Erwerber durch einen nachweisberechtigten Tragwerksplaner zu prüfen. Da der Abbau bis spätestens 15. Januar 2027 abgeschlossen sein muss, ist eine frühzeitige Anfrage sinnvoll.


Anfrage
Nach Qualifizierung erhalten Sie den genauen Standort, den Preis sowie bemaßte Ansichten, Schnitte und Konstruktionsunterlagen. Bitte geben Sie die Objekt-ID TRS490RHD2490 an.
Johann Thal · Founder THAL REUSE SYSTEMS
Telefon +49 30 80584249 · sales@thalreuse.systems · thalreuse.systems
Alle Angaben nach bestem Wissen und ohne Gewähr; Maße sind ca.-Angaben laut Konstruktionsunterlagen. Zwischenverkauf vorbehalten. Dieser Beitrag ersetzt keine Eignungs-, Standsicherheits- oder Genehmigungsprüfung am Zielstandort.
Fotos: © Johann Thal | THAL REUSE SYSTEMS – alle Rechte vorbehalten.